Organisationsentwicklung

Die Zusammenarbeit in Organisationen unterliegt einer ständigen Herausforderung. In einer immer stärkeren Volatilität der Märkte, permanenten Änderungen der Anforderungen bzw. Prozessen sind Teams in vielfältiger Weise gefordert:

  • Persönliche Aspekte (Ich, meine Stellenanforderungen, meine Angehörige, eigene physische & psychische Aspekte, ..)
  • interne Aspekte (Teamorganisation, Prozessänderungen, neuer Technologien, KI, ..)
  • externe Aspekte (Markt, Kunde, Ressourcenverfügbarkeit, Mitbewerber, ..)

Die Organisationsentwicklung unterstützt Teams in der Weiterentwicklung ihrer Selbstwirksamkeit und um als Gesamtes effektiver die strategischen Ziele der Organisation zu erreichen.

Diese Entwicklung ist ebenso eine große Herausforderung auch für Führungskräfte. Führung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Neue Generation wollen anders geführt werden, vieles ist aber gleich geblieben, wie:

  • Dem Bekenntnis zu den Zielen
  • Der notwenigen Klarheit und Empathie in der Kommunikation
  • Der Konsequenz in der Umsetzung
  • Der Offenheit und Kritikfähigkeit in der Verbesserung

Entwicklung einer Verbesserungs- und Sicherheitskultur

Es ist inzwischen nachgewiesen, dass Unternehmenskultur und Führung in direkter Abhängigkeit zu einander stehen und sich einander sogar bedingen. („Kulturwandel“, S.Bartel, Wiley 2017 nach E.Schein) Die Entwicklung einer gelebten Qualitäts-, Verbesserungs- und Sicherheitskultur durch gezielte Bewusstseinsbildung auf allen Ebenen der Organisation ist von essentieller Wichtigkeit für:

  • die signifikante Verbesserung der Qualitätsleistung und der Kundenrückmeldungen (Reklamationen),
  • einer nachhaltigen Reduktion von Gefährdungen und Unfällen,
  • Schaffung einer „rechtssicheren Organisation“,
  • Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und Loyalität,
  • und somit der erfolgreichen Einführung von Managementsystemen. 

In den letzten Jahren hat sich die Forschung mit diesem Thema der Arbeitssicherheit intensiv beschäftigt. Eine der bekanntesten Arbeiten geht dabei auf Bardley (1995, Mitarbeiter bei Dupont) zurück und stellte die Abhängigkeiten unterschiedlicher Einflussfaktoren wie Unternehmenskultur – Anzahl der unsicheren Situationen/ Unfallhäufigkeit in der sogenannten Bradley Kurve dar. Sie basiert auf dem Konzept der „Behavioral Based Safety“, also dem etablierten Prinzip, dass Arbeitssicherheit nur durch Bewusstsein = Verhaltensänderung nachhaltig verbessert werden kann. 

Die Kurve beschreibt den Reifegrad einer Organisation (Kultur) zur Häufigkeit von Unfällen / unsicheren Handlungen und zeigt, dass bei einer gering ausgebildeten Eigenverantwortung beziehungsweise Bewusstseins des Mitarbeiter:Innen, mit einer hohen Anzahl von unsicheren Handlungen zu rechnen ist. Dieses Verhalten führt zwangsläufig zu einer hohen Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls mit langer Ausfallszeit und ist somit absolut zu verhindern.



Durch eine Zunahme der Eigenverantwortung zur Arbeitssicherheit fällt nicht nur das Risiko der Verletzung, sondern auch einer gleichzeitigen Zunahme der Prozessqualität durch eine gesteigerte Verbesserungskultur. Dies lässt sich durch eine Reduktion der unsicheren Handlungen in Bezug zu Qualität erklären und der gesteigerten Verantwortung für die Erreichung der gemeinsamen Ziele auf Basis eines geteilten Werteverständnisses.


Was ist zu beachten

Die Einführung einer Verbesserungs- und Sicherheitskultur ist ein längerer Prozess mit intensiver Begleitung von mehreren Monaten und gliedert sich im Allgemeinen in folgende Stufen:

  • Erfassung des Ist-Zustandes: Verstehen der relevanten Einflüsse (Eintrittshäufigkeit/ Schadensausmaß, Anzahl der unsicheren Zustände) Befragung der Mitarbeiter:Innen und Erarbeitung eines Verbesserungsprojektes.
  • Commitment und Kommunikation der Geschäftsführung zu Projekt und Maßnahmen.
  • Umsetzung des Projektes durch organisatorische und technische Maßnahmen auf aller Ebenen der Organisation

Wie unterstütze ich Sie?

Ich unterstütze Sie bei Ihren organisatorischen Änderungen. Durch klare Abstimmungsgespräche mit der Geschäftsführung wird die aktuelle Situation und mögliche Probleme erfasst. In einem Folgeschritt werden Lösungswege vorgestellt und Auftragsziele fixiert. In einem mehrstufigen Prozess werden abhängig von der Fragestellung, Gruppen und Teams interviewt und das Entwickeln einer gemeinsamen und allseits akzeptierte Lösung erarbeitet. 

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